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Im hochpreisigen Segment muss heute alles passen

Immobilienbewertungen werden immer stärker nachgefragt, berichtet Wolfgang Wagner, Leiter der Abteilung für Immobilienbewertung bei EHL Immobilien: Im Vorjahr betrug das Bewertungsvolumen 6,6 Milliarden Euro, was ein Plus von 30 Prozent im Vergleich zu 2013 bedeutete. Schon im ersten Halbjahr 2015 sei das Volumen "stark gestiegen" und bei fünf Milliarden Euro gelegen.

Sächsische Bauwirtschaft verbucht weniger Aufträge

Leipzig - Die sächsische Bauwirtschaft hat im ersten Halbjahr einen Dämpfer bekommen. Mit einem Umsatz von 2,6 Milliarden Euro musste sie einen Rückgang um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hinnehmen. Besonders im Wirtschaftsbau gingen die Umsätze zurück. Sie lagen mit 1,1 Milliarden Euro gut sieben Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes, wie der Bauindustrieverband Sachsen/Sachsen-Anhalt am Dienstag in Leipzig mitteilte. Der Wohnungsbau zog dagegen an. Dort verbuchten die Betriebe einen Umsatz von 749 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 3,5 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2014 entspricht.

Wincor Nixdorf-Aktie: Überfällige Restrukturierung treibt an

Während der nächsten drei Jahre wird Wincor Nixdorf umstrukturiert. Das dürfte sich positiv auf den Aktienkurs auswirken.

 

Während der nächsten drei Jahre wird Wincor Nixdorf umstrukturiert. Damit verbunden ist auch der Abbau von 1100 Stellen. Unterm Strich sollen die Kosten mittelfristig um 120 Millionen Euro gesenkt und "die eigenständige Entwicklung von Wincor Nixdorf sichergestellt werden", ließ sich Vorstandschef Eckard Heidloff zitieren. Eine bevorstehende Übernahme hatte Heidloff schon im Juni dementiert. 

 

Dass bei dem MDAX-Konzern umgebaut werden muss, zeigte die Quartalsbilanz: Der Umsatz ging im zweiten Quartal um zwei Prozent auf 560 Millionen Euro zurück. Während das Hardwaregeschäft um ein Zehntel auf 222 Millionen Euro nachgab, stiegen die Erlöse mit Software und Dienstleistungen moderat um 4,7 Prozent auf 338 Millionen Euro. Mit sechs Millionen Verlust - nach 23 Millionen Euro Gewinn im Vorjahresquartal - rutschte Wincor Nixdorf in die roten Zahlen. Berücksichtigt sind dabei aber auch 27 Millionen Euro für die Restrukturierung.

Das deutsche Immobilien-Paradox

In den Metropolen klagen die Menschen über Wohnungsnot, weil zu wenig gebaut wird. Auf dem Land entstehen dagegen zu viele Immobilien. Das liegt an einer falschen Politik. Was das für Mieter und Bauherren bedeutet: In Deutschland wird der Wohnraum knapp – und zwar dort, wo er am meisten benötigt wird. Jedes Jahr werden hierzulande rund 20.000 Wohnungen zu wenig gebaut. Doch während in Berlin am Ende des Jahrzehnts 55.000 Wohnungen fehlen werden, wird in manchen Landgemeinden der Leerstand steigen. Schuld daran ist nach einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) eine falsche Wohnungspolitik.

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